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Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Vereins «guerillaclassics» lancieren die Macher*innen das «free flow festival». Dieses startet kommenden Donnerstag und lockt die Besucher*innen mit einem außergewöhnlichen Programm und spannenden Locations. Im Provitreff, am Park Platz und in der Zentralwäscherei finden bis Sonntagabend einzigartige Happenings statt – von disruptiven Konzertformaten bis hin zu interdisziplinären Kollaborationen.

Das «free flow festival», das vom 14. bis 17. Juli 2022 erstmals in Zürich stattfindet, präsentiert einzigartige Formate und unvergleichliche Erlebenswelten von Künstler*innen aus über 13 Ländern. Das Festival wurde in Zusammenarbeit mit Kunstschafffenden anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des gemeinnützigen Vereins «guerillaclassics» auf die Beine gestellt. Dieser hat zum Ziel, Raum für Begegnungen zu schaffen und neue Perspektiven zu eröffnen – am «free flow festival» macht er dies mit disruptiven Konzertformaten und interdisziplinären Kollaborationen.

So startet das Festival am 14. Juli im Provitreff – dem Festivalzentrum. Ein musikalisches Ping-Pong aller Beteiligten Künstler*innen eröffnet am Donnerstagabend das viertätige Programm. In 100-Sekunden-Performances spielen sie sich gegenseitig den Ball zu, lernen sich kennen und gehen aufeinander ein. Im Anschluss arbeiten Mischa Cheung, Simon Bucher, Jonas Häni und Flora Luvualu mit zwei Flügeln, zwei Loop-Maschinen und Gesang an der Erforschung eines technoid-akustischen Klanges zwischen Club-Musik und Konzert-Stimmung.

Am 15. Juli begibt sich Mezzosopranistin Anna Nero gemeinsam mit Sitar-Spieler Thomas Niggli, Perkussionistin Huguette Tolinga, Perkussionist Saliou Kouate und Tänzer Sekou Keita auf die Suche nach dem ganz eigenen Klang – der Stimme, aber auch dem dem «son primaire» dessen, was man aussagen möchte. Im Anschluss findet die Vernissage des visuellen Künstlers Sinzo Aanza statt. Kongolesische Klangarchive bis hin zu Aufnahmen des Kongo-Square in New Orleans werden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, programmiert von Vladimir Petrov, zu einer Sinfonie verarbeitet. Das Werk namens «The Uninterrupted Song for the City» wird durch den Perkussionisten Vinc Glanzmann herausgefordert, unterstrichen und die zum Leben erweckten Archive der teils fast ausgestorbenen Musik live miteinander in Verbindung gebracht. Nach dem installativen Konzert, das im Provitreff bis Samstagabend weiter besucht werden kann, geht das Festival am Park Platz beim Letten in die nächste Runde.

‚Sevdalinke‘ sind bosnische Liebeslieder, die unter dem Einfluss des Osmanischen Reichs im 15. Jahrhundert entstanden sind, performt von Jelena Dojcinovic und Nermin Tulic. Die Tänzer*innen Graciela Martinenz und Neel Jansen versetzen die sehnsuchtsvollen Liebeslieder mit ihrem Tanz in Bewegung.

Zurück im Provitreff kreieren die Soundkünstler OSZILOT, Yangqin-Spielerin Chengyi Wang und Mezzosopranistin Michaela Unsinn am 16. Juli eine hypnotisierende Fusion aus Drone-Musik, chinesischem Folk und zeitgenössischem Ambient. Am Abend gestalten Tracy September und Siavash Namehshiri vom Duo Black Pitch zum Thema «Exile Frequency Resonance» einen Raum, der aus den vorgefertigten Strukturen des Zusammenseins ausbrechen wird; eine Listening Session, die sich mit der Dekodierung der Amplituden von Stimmen befasst.

OSZILOT, Chengyi Wang und Michaela Unsinn proben für das Festival (Foto: zvg.).

Das Format «Car Surprise» lädt am 17. Juli dazu ein, aus dem Strudel des Geplanten auszubrechen, sich für drei Stunden auf unbekanntes Terrain zu begeben. Gemeinsam wird ein Bus bestiegen, der die Teilnehmenden an verschiedene Orte in und um Zürich bringt. Was wo passiert, welche Klänge und welche Interventionen die Bescuher*innen erwarten werden, bleibt bis zum Schluss eine Überraschung. Ebenfalls geheim ist das Menü, das am Abend in der Zentralwäscherei gekocht wird. ‚Essen und Zuhören‘ – ein performativer Kochworkshop, der einmal im Monat eine Protagonistin zum Gespräch einlädt während gekocht und zugehört wird – so unter anderem dem Duo GrassBlues sowie Saadet Türköz‘ Liedern.


Über «guerillaclassics»

Hinter dem Festival steht der gemeinnützige Verein «guerillaclassics». Dieser entwickelt gemeinsam mit über 200 Künstler*innen aus aller Welt «guerillaclassics»-Formate und Konzertprogramme. In einem iterativen Ansatz und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Communities greift «guerillaclassics» aktuelle kultur- und gesellschaftspolitische Themen auf und hinterfragt unhinterfragte Traditionen. In diesem Prozess entstehen künstlerische Konzepte auf der Höhe der Zeit, die von Künstler*innen vorgetragen werden, die etwas zu sagen haben.

Ziel von «guerillaclassics» ist es, Begegnungen zu schaffen, die inspirieren, neue Perspektiven eröffnen und den Horizont aller Beteiligten erweitern – durch disruptive Konzertformate, interdisziplinäre Kollaborationen und eine große Vielfalt an Mitwirkenden während des gesamten Prozesses der Aktion. Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen, ist die kulturelle Vielfalt der heutigen Gesellschaft, die sich in den Strukturen des Konzertbetriebs und seinen Abläufen widerspiegeln muss – sei es auf der Bühne, hinter den Kulissen, in der Programmentwicklung und nicht zuletzt im Publikum.


free flow festival
Provitreff, Park Platz, Zentralwäscherei

Programm / Line-Up

14. Juli, 20 Uhr, Provitreff
Musikalisches Ping-Pong mit allen am Festival beteiligten Künstler*innen

14. Juli, 21 Uhr, Provitreff
Schleife der Schleife mit Simon Bucher (Klavier), Mischa Cheung (Klavier), Jonas Häni (Ton), Flora Luvualu (Gesang)

15. Juli, 17 Uhr, Provitreff
Urklang mit Anna Nero (Mezzosopran), Sekou Keita (Tanz), Saliou Kouate (Percussion), Thomas Niggli (Sitar), Huguette Tolinga (Percussion)

15. Juli, 19 Uhr, Provitreff
Das ununterbrochene Lied für die Stadt mit Sinzo Aanza (Kreation & Installation), Vincent Glanzmann (Schlagzeug), Huguette Tolinga (Schlagzeug), Vladimir Petrov (KI-Kunst)

15. Juli, 21 Uhr, Park Platz
Sevdalinke in Bewegung mit Jelena Dojčinović (Sopran), Nermin Tulić (Akkordeon), Neel Jansen (Tanz), Graciela Martinez Arribas (Tanz)

16. Juli, 19 Uhr, Provitreff
Drinnen schweben mit Luc Gut & Rolf Hellat (OSZILOT), Chengyi Wang (Yangqin), Michaela Unsinn (Mezzosopran)

16. Juli, 21 Uhr, Provitreff
Black Pitch – Tonhöhen im Exil mit Tracy September (Elektronik & Stimme), Siavash Namehshiri (Elektronik & Stimme), Gäste werden noch bekannt gegeben

17. Juli, 15 Uhr, geheime Orte rund um Zürich
Car Surprise – ein Reisebus bringt Sie zu verschiedenen Konzertorten mit shhhh! … (verschiedene Künstler*innen)

17. Juli, 19 Uhr, Zentralwäscherei
Essen und Zuhören mit GrassBlues (Saadet Türköz, Gesang & Julian Sartorius, Percussion)

Tickets sind hier erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website.


Verlosung:

Wir verlosen 2 Festivalpässe für das ‚free flow festival‘ vom 14. bis 17. Juli. Um an der Verlosung teilzunehmen, brauchst Du uns entweder einen Kommentar zu hinterlassen oder eine E-Mail mit dem Betreff „free flow“ zu schreiben (win@ubwg.ch). Kommentare können sowohl auf Facebook als auch auf ubwg.ch hinterlassen werden. Die Gewinner werden bis spätestens Mittwoch, 13. Juli 2022, 16 Uhr, per Mail oder Facebook benachrichtigt. Die Teilnahme erfolgt ohne Gewähr. Wir wünschen allen viel Glück!


Fotos: zvg. free flow festival, Verein #g-classics

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