Ja, es tut schon im Herzen weh, sich von etwas zu trennen, was einen jahrelang begleitet hat. Ein Ort, welchen viele als Wohnzimmer bezeichneten und das wahr er defintitv. Jeder Event war von Freunden für Freunde und die, die neu kamen, wurden immer mit offenen Armen begrüsst.

Die Lady Bar wurde – trotz oder gerade wegen der vielerlei Wechsel im Team, manch Konflikten mit Behörden und Nachbarschaft sowie allen Unsicherheiten bezüglich der eigenen Zukunft – zu einem veritablen «Melting Pot» von Basler Kulturschaffenden: Künstler, Musiker, DJs, Produzenten, gewiefte Wirte, Bartender und Hosts sowie flamboyante, exzentrische und hedonistische Gäste.

Viele Projekte entstanden in der Lady Bar

Es war ein Ort, wo sich so viele Projekte entwickelten und in Basel einen Status erreichten, der nicht mehr wegzudenken war. Das Global-Diaspora-Trio Alma Negra (das aus den ‚Tropical Cosmic‘-Nights entstand und dessen Mitglieder Dario Rohrbach, Miajica/Mario Robles und Dersu Figuera mittlerweile weltweit in den Rare Grooves-Charts von der Nummer 1 grüssen). Die Reorientierung der mittlerweile nicht nur in Basel enthusiastisch gefeierten «Rehbellen»-Crew hin zum Dungeon Techno eines Berghain. Das höchst erfolgreiche neue Basler Techno- und House-Vinyl-Imprint der «Phae»-Köpfe Garçon und Agonis. Das Kollektiv um das junge Basler Label «LOKD». Die Anbindung der Basler Live-Musik-Szene an deren elektronisches Party-Pendant und Verschmelzung analoger und digitaler Klänge (dank Agenturen wie Dominic Oehen’s «Radicalis Music». u.a. verantwortlich für den Mittwoch-Fixtermin «Wohnzimmermusik»). Beinahe sämtliche Rheinhafen-Zwischennutzungen im Klybeck-Quai (welche unter den Lady-Bar-Gründern Tom Brunner, Katja Reichenstein & Kurt Schuwey bzw. deren Verein «Shift Mode» stehen, wie z.B: Patschifig). Die Wieder-Annäherung der städtischen Techno- und House-Szenen von Zürich oder Berlin, aber auch Bern und Luzern, bis hin zu Basel (dank Bookern wie Tobias Mahogany aka Dubois, Alain Rusconi & Luca Hauser sowie dem umtriebigen Koch/Veranstalter Elias Buess) – oder ganz allgemein: der Austausch zwischen idealistischen Nachtleben-Nachwuchskräften und älteren Szeneveteranen.

Ein grossartiges Closing-Weekend steht bevor

Es wird zum letzten Mal zum Tanz gebeten, aber dieser hat es defintiv in sich! Die Türen stehen von Freitag bis Sonntag „fast“ pausenlos für euch offen. Nutzt diese Gelegenheit und teilt dieses Wochenende voller Emotionen, Glitzer, Tränen und Liebe mit euren Nächsten <3

Über 30 mit der Lady Bar verbundene und verbandelte Acts werden deshalb das ganze Closing-Weekend lang, beinahe rund um die Uhr, für ausschweifende Feierfreude bei maximaler Vielfältigkeit sorgen.

Eigentlich sind dies schon Gründe genug, in der Lady Bar vorbeizuschauen, aber was an diesem Wochenende dargeboten wird…. verschlägt einem die Sprache und man möchte einfach nur noch vor Freude oder Trauer schreien, das ganze Team der Lady Bar umarmen und küssen und einfach Danke sagen!!!

Lady Bar, mit Dir geht eine Ära zu Ende!

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Good Bye Lady Bar


Freitag (15.04.2016), ab 23.00 Uhr

Line-Up: Dave Dinger & Matija, Uschi & Hans, Dario Rohrbach, Dersu, Neevo, Cepheì, Slowly Rico & Looney Tun

Samstag (16.04.2016), ab 21.00 Uhr (bis und mit Sonntag)

Line-Up: Siopis, Elliver, Kalabrese, Sutsche Martha van Straaten, Conzuela Numez, Mr.Timeless, Tom „The Godfather“ Brunner, Dubois, Jan Raphael K., Garçon, Agonis, Lila Hart, Sascha Stohler, Pan, Herzschwester, Vlnolam Kawumski, Elrino, Freudenreich, About Paula, Pawlikowski, Kulovsky, Nico Wilde, Digitule

Licht: Visuals by Die Optikker (BS)


Preis:

// Freitag 25.-
// Samstag 35.-
// ganzes Wochenende 50.-

Ganz in alter Lady Bar-Manier, erwartet alle, die im freaky Outfit erscheinen, eine kleine Überraschung.

(Quelle Titelbild: www.hannahaltmanphoto.com)


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