Playlist #153 by Karo Kosmos

Playlist #153 – Karo Kosmos


Karo Kosmos zeigt sich für die Playlist #153 verantwortlich und liefert zum Wochenendauftakt 20 sorgfältig kuratierte Tracks – Sounds, die atmosphärische Tiefe und Groove vereinen. Die vielseitige Artist gewährt uns Einblick in ihre aktuellen Favoriten – absolut hörenswert. Check it out!

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Deine Inspirationsquellen sind?

Überall (lacht)! Abgesehen vom Diggen, sind es auch andere Künstler:innen von gross bis klein. Sound, den ich in Clubs, auf Festivals, in Cafés und Bars höre oder auch in Filme und Serien. Aber auch die tollen lieben Menschen um mich herum inspirieren mich, wie beispielsweise meine Duo-Partnerin პyva.

In deinen Werken/Sets geht es um?

Es geht um Dramaturgie, darum, in Ruhe die Geschichte zu erzählen – zu überraschen, ohne zu überfordern. Dabei kehre ich irgendwie automatisch immer wieder zurück zu den Tracks, die Melancholie aber auch Hoffnung in sich tragen – und ich liebe tiefe Bassläufe.

Reach to the stars – wo bist du in 5 Jahren?

Manchmal träume ich ein bisschen grösser und würde gerne auf dem einen oder anderen Festival meinen Sound teilen. Und zugleich denke ich aber auch wieder: der Zug ist abgefahren, oder auch: kann und will ich das überhaupt handeln? Aber bisher hat mich die Reise schon weiter getragen, als überhaupt je erwartet – mal schauen, wohin sie noch geht (lacht).

Eine Frage, welche dich gerade bewegt?

Wie manövriert man die eigene Weiterentwicklung des Sounds und wie viel Platz und Geduld existieren heutzutage im Club- und Feierkontext für Musik, die eher langsam atmet und sich entwickelt (egal in welcher BPM-Range man sich bewegt)? Manchmal hab ich das Gefühl, dass dadurch, dass unsere Welt mehr vom schnellen Dopamin-Kick getrieben wird, auch viele Menschen dies im Sound suchen und die Geduld für die feinen Elemente verloren geht.


Quellen: Karo Kosmos (Joann Schwabe)