Ramon Wespe zeigt sich für die erste Playlist des neuen Jahres verantwortlich. Ob als Live-Act, DJ, Produzent oder prägende Figur des Zürcher Kauz Clubs: Die Vorliebe für vielseitige Sounds spiegelt sich in all seinen Engagements wider. Wir kommen mit der Playlist #156 in den Genuss von 20 Tracks, die einen wunderbaren Einblick in das musikalische Schaffen des Künstlers gewähren.
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Ramon Wespe über die Playlist #156
Mit meiner Playlist möchte ich eine spezifische Stimmung kreieren, die ruhig ist, aber nicht langweilig. Die Zusammenstellung beinhaltet Tracks von Artists, die ich persönlich sehr sehr mag. Es war mir wichtig, die Hörer:innen mit einem guten, happy Gefühl, zu entlassen.
Deine Inspirationsquellen sind?
Ich dachte lange, dass ich keine wirkliche Inspirationsquelle habe – respektive, dass mich beim Musikmachen einfach immer der Moment catcht und mich jeweils der aktuelle Baustein zum nächsten bringt. Aber ich realisiere immer mehr, dass mich wohl doch die Musik geprägt hat bzw. prägt, die ich sonst höre – auch wenn ich nie etwas «nachmachen» möchte.
In deinen Werken/Sets geht es um?
Um Gefühle und um mich (lacht).
Deine Studioarbeit ist geprägt von?
Der ewigen Suche nach einem tollen Sound, der mir gefällt – das ist für mich das A und O. Daher probiere ich viel aus und mache einfach so lange, bis es passt. Ich nutze viele Effekte (Hardware & Software), Filter, verschiedene Einstellungen usw. Ausserdem versuche ich immer wieder, Neues auszuprobieren – sei es mit neuen Geräten, Plug-ins, Mikrofonierung etc.
Eine Frage, welche dich gerade bewegt?
Wie gewinne ich Vertrauen, sodass ich mit meiner Musik zufrieden bin (wahrscheinlich ein Dauerthema, weil man sich selbst immer anders hört), und wann ist der Zeitpunkt im Produktionsprozess, an dem man nach sich selbst klingt?
Quellen: Ramon Wespe


