Playlist #166 by La Fiba (Bild zvg.)

Playlist #166 – La Fiba

La Fiba bewegt sich mit ihrer Musik irgendwo zwischen House, UK Garage und Breakbeats. Für uns hat sie in der Playlist #166 20 Tracks zusammengestellt, die ihren Sound widerspiegeln: vielseitig, treibend und immer mit einem Gespür für das gewisse Etwas. Viel Spass beim Durchstöbern!

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Best Buy in den vergangenen Monaten in Sachen Sound?

Talk About Bass – Ellia Jaya

Best Buy in den vergangenen Monaten in Sachen Gear?

Adam Audio T5V

Grosser Club oder kleine Spielwiese?

Kommt total auf die Energie der Crowd an. Ich liebe grosse Clubs, aber ich habe auch schon Abende erlebt, wo die Stimmung richtig schlecht war. Gleichzeitig hatte ich Gigs auf irgendeiner kleinen Wiese im Regen mit vielleicht 20 Leuten, und die Energie war einfach magisch. Am Ende macht nicht die Location den Vibe, sondern die Menschen.

Deine Studioarbeit ist geprägt durch oder von? 

Meine Studioarbeit ist noch stark im Entstehen, da ich erst seit etwa einem halben Jahr selbst produziere. Sie wird vor allem von dem geprägt, was ich viel höre und auflege: Insbesondere House, Breakbeats und UK Garage. Ich lasse mich stark von bestehenden Tracks inspirieren und versuche gerade, daraus meinen eigenen Sound zu entwickeln.

Deine Inspirationsquellen?

Für mich kommt Inspiration vor allem aus Musik, die gleichzeitig treibend und emotional ist, oft mit einem klaren Fokus auf Bass und Groove. Ich höre sehr bewusst und lasse mich von Sounds, Strukturen und Stimmungen leiten. Artists wie Silva Bumpa, Chloe Caillet oder Ozzie Guven inspirieren mich besonders durch ihren charakteristischen Sound und ihre Kreativität. Gleichzeitig feiere ich Labels wie Heavy House Society, All The Wicked oder Faux Poly, deren Releases ich extrem toll finde. Viel Inspiration entsteht aber auch durch die Energie und Atmosphäre, die ich auf Events erlebe.

Worum geht es in deinen Werken/Sets?

Es geht für mich darum, Musik, die mich aktuell bewegt, nach aussen zu tragen und mit anderen zu teilen. Meine Sets sind wie eine Sammlung von Sounds, die mich im Alltag begleiten, egal ob zuhause, unterwegs oder in ganz unterschiedlichen Momenten. Musik bedeutet für mich sehr viel Freude und Energie, und ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie dadurch Verbindungen entstehen. Oft entstehen daraus nicht nur gemeinsame Momente auf dem Dancefloor, sondern auch neue Begegnungen, Freundschaften und kleine Communities. Dieses Gefühl, dass Musik Menschen zusammenbringt, ist für mich eines der schönsten Dinge überhaupt.

Reach for the stars: wo siehst du dich in 5 Jahren?

Ich hoffe, dass ich in fünf Jahren immer noch mit der gleichen Leidenschaft auflege und produziere wie jetzt. Schön wäre es, wenn ich mein Hobby zumindest teilweise zum Beruf machen kann. Gleichzeitig reizt es mich, mehr hinter den Kulissen zu arbeiten und Events oder Kollektive mitzugestalten. Ein Release auf einem Label, mit dessen Sound ich mich stark identifiziere, wäre für mich ein Traum.

Eine Frage, welche dich gerade bewegt?

Mich beschäftigt gerade einerseits die Frage nach der Balance zwischen Musik, Alltag und Erholung. Gleichzeitig denke ich viel darüber nach, wie sich die Clubszene verändert. Viele Orte verschwinden, während gleichzeitig neue entstehen. Das gibt Hoffnung, aber bringt auch Unsicherheit mit sich, wie nachhaltig diese Entwicklungen sind.


Quellen: La Fiba