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Als Zürcher Clubber und Musikliebhaber ist man sich manchmal gar nicht bewusst, dass es auch andere Regionen in der Schweiz gibt, die qualitativhochstehende Clubmusiker beherbergen. Okay, mit Basel oder Bern wissen einige noch etwas anzufangen, aber die Westschweiz? Wie bitte? Dabei hat die Romandie mit ihren Grossstädten Lausanne und Genf schon einige innovative Künstlerinnen und Künstler hervorgebracht.

Umso mehr freut es uns heute die Sprachgrenze ein weiteres Mal überwunden zu haben und mit Several Definitions einen ganz speziellen Künstler in unserem hauseigenen Podcast vorstellen zu dürfen. Der Westschweizer Produzent gilt als einer der aufstrebendsten Musiker unseres Landes, hat er doch bereits auf namhaften Labels wie Stil vor Talent, WHATIPLAY oder Click Records seine Musik veröffentlichen können.

Wie seine Beweggründe aussehen und wie er die Schweiz aus der Sicht eines Waadtländer sieht, erfahrt ihr im Interview – und das auf Deutsch und Französisch!

** Interview en français **

Several Definitions auf Soundcloud
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Künstlername: Several Definitions
Kanton: Waadt
Releases: Stil vor Talent, WHATIPLAY, Click Records, Chapter 24 Records, Definitive Recordings, Go Deeva, CitySeven Music uvm.

Jeremy, du gehörst zweifelsfrei zu den aufstrebendsten Schweizer Produzenten. Wie stressig war es für dich den Mix für ubwg.ch aufzunehmen und wo ist dieser entstanden?

Jeremy: Zu allererst vielen Dank für das Kompliment! Es fühlt sich gut an sowas zu hören, da es schwierig ist sich in der Romandie in der Szene einen Namen zu machen. Der Podcast wurde letzte Woche aufgenommen, nachdem ich vom Melt! Festival zurückkam. Ich fühlte mich dadurch für ein einstündiges Set inspiriert und nein, es war ganz und gar nicht stressig. Begleitet von einem kühlen Bier klappte alles ganz gut, also ich hoffe es mal 🙂

Im Alter von acht Jahren hast Du das Schlagzeug für dich entdeckt. Was folgte als nächstes und wie bist du schlussendlich bei der elektronischen Musik gelandet?

Ich spielte mehrere Jahre Schlagzeug. Auf diesem Instrument konnte ich mich austoben und Dampf ablassen. Das einzige Defizit mit dem Schlagzeug war, dass man halt nur „Beats“ produzierte. Man musste also mehrere Personen sein, um Synthies und Melodien zu produzieren. Mit 16 Jahren kaufte ich mir die ersten Vinyl-Platten und übte an meinen Hip Hop Skills. Mit der Zeit gleitete ich mehr und mehr in die elektronische Musik und bin nun hier!

Deine Musik ist vielfältig und lebt von einer gewissen Tiefe, ohne dass dabei melodiöse Elemente zu kurz kommen würden. Was möchtest Du mit deiner Musik vermitteln?

Emotionen! Dank der Musik kann man reisen, ohne sich dabei fortzubewegen. Ich möchte etwas spüren, wenn ich Musik höre. Indem liegt die ganze Stärke und das Talent des Produzenten. Dich nur anhand von Musik vibrieren zu lassen, das ist für mich Magie!

Apropos vielfältig. Was steckt hinter deinem Künstlernamen „Several Definitions“?

Die Idee dahinter ist simpel. Ich lasse mich ungern in eine Schublade stecken. Ich produziere gerne Verschiedenes, mal technoider, mal was tieferes oder gar aggressiv. Ich möchte mich nicht nur mit einem Genre identifizieren.


Ich bevorzuge das Produzieren gegenüber dem Auflegen.


Obwohl Du erst seit 2014 als Several Definitions unterwegs bist, ist dein musikalischer Output imposant. Zahlreiche EPs, Tracks und Remixes hast du in den letzten zwei Jahren veröffentlicht. Bist Du einfach wahnsinnig produktiv?

Schwierig zu sagen, aber ich tendiere eher auf ein ja. Ich bevorzuge das Produzieren gegenüber dem Auflegen. Beim Produzieren kann ich mich viel mehr Ausdrücken und kann deswegen auch Stunden im Studio verbringen und nur Tracks produzieren und reproduzieren.

Hast Du dabei keine Angst zu viel Musik zu veröffentlichen? Andere Künstlerinnen und Künstler handhaben das ja ganz anders.

Meiner Meinung nach muss man am Anfang zuerst zeigen, zu was man fähig ist. Jeder Dritte bezeichnet sich heutzutage als DJ. Wie kann man sich also von der Masse abheben, wenn nicht so? Da ich noch nicht viele Gigs spiele, habe ich mehr Zeit zum Produzieren. Sobald man auf Tour ist, wird das schon schwieriger.

Nach all deinen Veröffentlichungen müssen wir die obligate Frage natürlich stellen: ist ein Album in Planung?

Ja! Und zwar etwas sehr persönliches und vielfältiges. Seit ich mit dem Produzieren angefangen habe, wollte ich schon immer an einem Longplayer arbeiten. Man kann einfach so viele verschiedene Stücke darauf produzieren. Bleibt nur noch zu hoffen, dass es anerkennt wird 😉

Wir von ubwg.ch versuchen stets die verschiedenen Regionen innerhalb der Schweiz miteinander zu verbinden, insbesondere auch die Westschweiz. Was denkst Du über die Schweizer Electronica-Szene im Allgemeinen?

Ich denke die Schweiz hat mit ihrer Entwicklung eine gute Richtung eingeschlagen. Wir nehmen langsam auf, was in den anderen Ländern passiert und unsere Künstler vertreten unser Land auch nach aussen immer mehr.

Und welche Unterschiede zwischen der Romandie und der Deutschschweiz musst du hie und da feststellen?

Schwierige Frage. Salopp gesagt, ist für mich die Deutschschweiz in der Szene weiter als die der Romandie. Im Gewimmel von Gesetzen, Genehmigungen, Clubs oder gar Publikum, ist der Norden viel offener als andere Regionen. Eigentlich schade, weil einige welsche Orte ein gutes Programm anbieten. Das Hauptproblem bleibt das Publikum. Aber alles braucht seine Zeit, davon bin ich überzeugt.

Vielen Dank!


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Interview en français

Jeremy, tu appartiens sans aucun doute aux producteurs Suisses qui sont les plus en éssor. Est-ce que ton Mix pour ubwg.ch était stressant à faire et ou l’as tu enregistré?

Jeremy: Tout d’abord merci pour ce compliment! C’est très agréable à entendre car en suisse romande il est difficile de se faire une place dans le milieu. J’ai réenregistré ce podcast la semaine passée après être rentré du Melt Festival. Je me sentais inspiré à faire une petite heure de mix, et non, ce n’était pas trop stressant. Accompagné d’un bière, tout s’est bien passé, enfin je crois ahah 🙂

À L’âge de huit ans tu as découvert l’instrument de la batterie. Quel étaient tes prochaines pats et comment as-tu fini dans la musique électronique?

J’ai fait pendant plusieurs années de la batterie. C’était quelque chose de défoulant et enrgique pour moi, j’adore! Son seul défaut que ce n’est que du „beat“ et il faut donc être plusieurs pour ensuite avoir des synthés et mélodies! J’ai acheté mes premiers vinyls avec autour de 16 ans. Pendant quelques années je suis resté à faires des skills dans ma chambre sur de morceaux de Hip Hop. C’est avec le temps que j’ai dérivé sur des sons plus électronique pour terminer ou je suis actuellement!


De l’émotion! C’est grâce à la musique qu’on voyage sans se déplacer.


Ta musique est diverse et vie d’une profondeur très spéciale, sans que les éléments mélodique soient lésé ou relégué au second plan. Que veux tu transmettre avec ta musique?

De l’émotion! C’est grâce à la musique qu’on voyage sans se déplacer. J’aime ressentir quelque chose quand j’écoute de la musique, c’est la toute la force et talent du producteur. Te faire vibrer juste avec des sons. C’est une forme de magie pour moi.

 propos diverse. Quel est l’idée derrière le nom „Several Definitions“?

L’idée est de ne pas avoir un profil type. J’aime produire divers morceaux. Des fois plus techno, des fois plus profonds ou agressifs. Je ne souhaitais que les gens m’identifient à un seul genre précis.

En tant que „Several Definitions“ tu figure depuis 2014, mais néanmoins ton parcours est imposant. Tu as publié de nombreux EP’s, titres et remixes dans les dernière deux années. Es-tu as ton avis simplement énormément productif?

C’est difficile à dire, mais je dirais plutôt oui. Je préfère être derrière mes synthés que derrières des platines. C’est la que je peux exprimer tout ce que je souhaite à l’état le plus brut. Je pourrais passé des heures en studio à faire et refaire des morceaux.

N’as-tu pas peur de publier trop de titres? D’autre artistes gère ca d’une autre facon.

Je pense qu’au début il faut montrer de quoi on est capable. Actuellement une personne sur trois se dit „dj“. Alors comment se démarque si ce n’est de cette façon? Je n’ai pas encore trop de shows donc cela me permet de produire plus facilement. Une fois en tour, c’est toujours plus difficile d’avoir le temps.

Après tout ces publications nous devons te poser la question obligatoire: Y a-t-il un album en cours?

Oui il y a un album en cours! Quelque chose de vraiment personnel et varié. Depuis que je produis j’ai toujours voulu travailler un jour là dessus. Je peux y produire des morceaux tellement différents. Après il restera juste d’être validé 😉

ubwg.ch essaye toujours de connecter les differents régions en Suisse, en particulier la Romandie. Que pense-tu de la scène électronique en Suisse en Général?

Je pense que la Suisse va, à son pas, dans une bonne direction. Nous prenons gentiment conscience de ce qu’il se passe dans les autres pays et les artistes suisse commencent aussi à révéler notre pays.

Quel sont à ton avis les différences entre la Romandie et la Suisse alémanique?

Question difficile. Pour moi la suisse alémanique est en avance sur la scène romande. Entre les lois, autorisations, clubs et même public, la région du nord est beaucoup plus ouverte que le reste. C’est d’ailleurs dommage ca certains lieux romands offrent une joli programmation. Le problème reste principalement le public. Mais je fais confiance au temps, cela ira de mieux en mieux 🙂

Merci beaucoup!

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