Mit der Compilation «Hour Four» feiert das Innerschweizer Label 12 o’Clock am Freitag seinen zwanzigsten Release. Fans unterschiedlichster Stilrichtungen kommen hier auf ihre Kosten.

Ich bin ehrlich: Noch nie habe ich von einem Innerschweizer Label gehört. Entsprechend neugierig habe ich deshalb diese Woche dem anstehenden Release der bereits vierten (!) Label-Compilation von 12 o’Clock entgegen geschaut. Für diesen Artikel durfte ich bereits alle sechs Original-Tracks der Platte durchhören und muss sagen – ich bin begeistert. Der Release wird der ehrgeizigen Aussage des Labels, sowohl dem Techno, dem House und der experimentellen Musik verschrieben zu sein, gerecht. Alle sechs Tracks der Compilation stammen aus unterschiedlichen Subkulturen der elektronischen Musik. Und obwohl die Musiker*innen von 12 o’Clock relativ unbekannt sind, lassen die Stücke auf eine beeindruckende musikalische Versiertheit schliessen.

Als exklusive Premiere für diesen Artikel habe ich den ersten Track der Platte, «1.1» von Insel, ausgewählt. Dieser besticht nicht nur durch seinen unkonventionellen Mix, der sich deutlich von den anderen Stücken abhebt, sondern auch durch den Verzicht auf überflüssigen Schnickschnack und ein dadurch entstehendes post-technoides Bauchgefühl. Die gleichzeitig brutale wie auch liebevolle Sampling-Technik von Insel funktioniert in diesem Track einfach hervorragend. So also tönt die Innerschweiz!



«Hour Four» erscheint am 25. September 2020 und kann in allen gängigen Onlineshops erworben werden. Bis dann müssen wir uns mit den Snippets begnügen:



12 o’Clock auf Soundcloud
12oclock.ch


Artikelbild: Insel – zur Verfügung gestellt

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