Nkelo macht kosmische Musik, zu deren man tanzen oder einfach nur zuhören und seinen Gedanken nachgehen kann. Die nüchterne Melancholie, welche die zum Teil schleppenden Beats aufkommen lassen, wird durch sphärische Synth-Leads gestört, sodass man sich nicht genau entscheiden kann, sich der Tiefe hinzugeben oder auf einer Welle davon zu reiten.

Bevor Angelo Repetto mit seinem Alias Nkelo an die Öffentlichkeit ging, konnte man ihn als Teil des Duos Wolfman auf den Bühnen der ganzen Schweiz sehen. Die EP Cosmic Awakening ist der Erstling von Nkelo, der weiterhin als Liveact unterwegs ist – halt solo. Zum ersten Mal ist er mir im Kauz an der letztjährigen Closingnacht von Studio GDS begegnet. Kurz davor erschien die genannte EP.

Nkelo gehört auch zu jener Sorte Liveact, welche von den übrigen heraussticht. Das Problem, dass live nach spätestens einer Stunde langweilig wird, umgeht Nkelo mit abwechslungsreichen Baselines, verschiedenen Rhythmen und einer grossen Variation verwendeter Sounds. Dafür ist nicht zuletzt auch sein Label BlauBlau Records bekannt. Das Zürcher Label macht es sich zur Aufgabe, Liveacts zu fördern und ihnen eine Plattform zu geben. Das Konzept von BlauBlau geht auf und man darf davon ausgehen, dass sie bald aus ihrem Schattendasein hervortreten werden.

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Photocredit: Titelbild von der offiziellen Facebook-Seite von Nkelo


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