Die Club-Welt steht still. Die Jugend hat kein Ventil und das Verständnis für Clubbing droht verloren zu gehen. Eine Gefahr, die selbst der Kanton Zürich endlich sieht und neu verhältnismässig rasch handelt: Am Gymnasium Rämibühl wird neu Nightlife-Kultur und Clubbing unterrichtet. Da das Verständnis dafür gänzlich fehlt, holte sich die Ausbildungsstätte zwei äussert renommierte und gut aussehende Kenner mit ins Boot: Alex Flach und Samy Jackson (Animal Trainer) starten bereits im Mai mit den Lehrstunden.

Unsere Beweggründe konnte exklusiv mit den beiden Neo-Erziehungsbeauftragten sprechen und erste Entwürfe des Lehrplanes sichten. 

Die Freude ist ganz meinerseits. Wenn Leute, die an einer Afterhour von der Ambulanz von der Tanzfläche gekratzt werden mussten, sich mit dem Satz Die Unversehrtheit des eigenen Körpers ist heilig! über Impf-Privilegien beschweren, dann ist das Stadium der Comedy erreicht.

Alex Flach

Und auch Samy Jackson sieht es fast als Lebensaufgabe und freut sich

New Office. Back to Life. www.yourbarmate.com

Samy Jackson

Des Weiteren gibt der Lehrplan bereits viele Einsichten in das 1×1 des Clubbings:

  • Predrinks Game – Praxisnahes Vorsaufen.
  • Wie stelle ich mich geschickt an? Queueing – ob vor dem Club, WC oder an der Bar will gelernt sein. 
  • Die Qual der Wahl: Pfeffi, Sambuca oder gleich Tequila – wie überlebt man bis 9 Uhr?
  • How to Song-Wünschen beim DJ?
  • Sick Dance Moves, die es nicht auf TikTok schafften und cooler sind, wie Shuffling.
  • Sind Vinyl-Sets wirklich die einzige Boomer Ausrede, um 5G zu stoppen?

Bleibt die Frage, ob die beiden Herren überhaupt so früh aufstehen können und was die Politik sonst für das Nachtleben noch unternimmt – in der Zwischenzeit und um sicherzugehen, dass wir auch noch in Zukunft tanzen können, kann man auf www.ausgebenstattausgehen.ch für den Nachtkulturfonds spenden. Wir warten jedenfalls gespannt!

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