Mittlerweile sollte es uns allen klar sein: Diesen Sommer werden ziemlich sicher keine Festivals stattfinden, zumindest bis Ende August. Das wirft natürlich eine ganze Menge an neuen Problemen und Fragen auf – und wir versuchen in den nächsten Tagen, diesen nachzugehen.

Lange war es eigentlich vorherzusehen, doch seit knapp einer Woche haben wir Gewissheit. Auch wenn man es auch da schon hätte ahnen können, so waren wir Mitte April trotzdem noch optimistisch eingestellt, wie hier nachzulesen ist. Seit dem 29. April ist aber nun definitiv klar: Alle Festivals mit mehr als 1000 Teilnehmer*innen bis Ende August werden abgesagt.

Wie sieht es ab September aus?

Nun, mittlerweile sollten wir alle kapiert haben, wie der Bundesrat vorgeht. Eine Absage bis Ende August ist nur eine erste Massnahme in diesem Bereich, es bedeutet keineswegs, dass ab dem 1. September alles wieder stattfinden darf. Auch wenn wir natürlich darauf hoffen, so ist es trotzdem sehr wahrscheinlich, dass dieses Verbot noch verlängert wird.

Werden die Festivals das überleben?

Auch wenn viele Grossveranstaltungen wie Festivals aller Genres, die Street Parade, grosse Daydances und andere Anlässe noch keine Statements abgegeben haben, ist es durchaus gut möglich, dass viele mit verheerenden finanziellen Problemen zu kämpfen haben und unter Umständen nicht überleben. Wir hoffen natürlich im Interesse von allen beteiligten Parteien, dass es niemandem so ergehen wird!

Was ist mit den kleinen Festivals?

Zu diesem Zeitpunkt werden gerade einmal erste Geschäfte geöffnet und Restaurants mit Personenbeschränkung. Über Clubs und kleine Festivals ist noch keine Aussage gemacht. Diese werden sicherlich vor den Grossveranstaltungen wieder erlaubt sein. Ob das aber im Sommer oder zumindest vor dem 1. September schon der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

Je länger diese Situation dauert, desto schwieriger wird die Lage. Dies betrifft Clubs ohne Umsatz, freigestellte Mitarbeiter*innen, Künstler*innen ohne Arbeit und leider auch Online-Medien wie Unsere Beweggründe, die ohne Werbeeinnahmen mit dem Rücken an der Wand stehen.

In den nächsten Tagen werden wir uns ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen, die oben stehenden Fragen genauer vertiefen und einige betroffene Veranstalter*innen dazu befragen. 

Stay tuned – stay healthy.


Bild: Wurzelfestival.de

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