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Aufgrund der Schliessung sämtlicher Berliner Clubs wird ab dem 18. März täglich aus einem anderen Club gesendet. Unter unitedwestream.berlin wird der grösste digitale Club der Welt ins Leben gerufen.

Während die ersten Schweizer Clubs mit verschiedenen Aktionen auf sich und ihre ausserordentliche Lage aufmerksam machen, beschreiten die Clubs in Berlin einen einheitlichen Weg. Die Berliner Clubcommission lanciert in Kollaboration mit dem Netzwerk Reclaim Club Culture das Projekt «United We Stream». Als Partner kommen ARTE concert, radioeins sowie das Label SUOL hinzu.

Ab dem 18. März laufen jeden Abend täglich Beiträge, gesendet aus wechselnden Clubs. Neben Live-Übertragungen von DJ-Sets, Live-Musik und Performances soll die Plattform auch Gesprächsrunden, Vorträge und Filme rund um clubkulturelle Themen bieten. Der Startschuss fällt heute, 19:00 Uhr, direkt aus dem renommierten Watergate. Alle generierten Einnahmen der Streams fliessen in einen Hilfsfond, mit welchem Clubs und Veranstalter*innen unterstützt werden können. Die Ausschüttung übernimmt derweil eine unabhängige Jury.

Und in der Schweiz?

Nach Bekanntgabe der neuen Quarantänemassnahmen des Bundes haben bereits einige Schweizer Clubs reagiert. So rief etwa der Kauz zum Crowdfunding auf und der Club Klaus verkauft «Mehrfahrtenkarten» für zukünftige Partys. Weitere Aktionen von anderen Clubs werden folgen. Nun stellt sich die Frage, ob eine einheitliche Lösung nicht auch erstrebenswert wäre. Zugegebenermassen ist Zürich, Bern oder Basel nicht Berlin. Dennoch wäre eine clubübergreifende Lösung wohl am zielführendsten. Laut der Bar- und Club Kommission Zürich wurde bereits über ein solidarisches Projekt, wie beispielsweise ein Crowdfunding, nachgedacht. Wir von Unsere Beweggründe würden einen solchen Schritt begrüssen und bieten an dieser Stelle auch gerne voll und ganz unsere Unterstützung an.

Wie es weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Wir halten euch auf dem Laufenden.


Artikelfoto: United We Stream

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