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Vom letzten Samstag auf den Sonntag haben wir von «Unsere Beweggründe» ein lang vorgenommenes Vorhaben durchgeführt. Innert einer Nacht haben wir sämtliche Klubs von Zürich besucht, welche für die elektronische Musikszene relevant sind. 

21:30 – Moods im Schiffbau

Die eine Hälfte von uns führte noch ein Interview mit Alma Negra, ein Bericht dazu kommt bald. Die andere Hälfte war noch nicht einmal in Zürich. Ein Bier an der Bar, gemütliche Stimmung und ein tolles Konzert. Danach wieder kurz nach Hause.

00:39 – Kaufleuten

Wir trafen uns vor dem Kaufleuten. Freitags war Guy Gerber zu Gast, das wär’ sicher interessant gewesen. Samstags aber war eine brasilianische Samba (oder ähnlich, das haben wir nicht ganz mitbekommen) Party angesagt. Wir haben uns entschieden, weiterzuziehen.

00:54 – Sender

Angekommen an der Kurzgasse und das Velo abgeschlossen. Im charmanten und toll konzipierten kleinen Laden standen 4 Plattenkisten neben dem DJ und die Musik passt zum Ambiente. Uns fiel das neue Lichtsystem und die verbesserte Anlage auf, wir fandens schön hier.

01:20 – Kanonägass Bar

Die lange Wartezeit an der Bar war gar nicht so schlimm, der DJ mixte 50 Cent auf Eurodance, wir fandens ganz lustig. Ein interessanter Besuch, der aber nicht länger dauerte, als die Drinks noch Inhalt hatten.

01:40 – Zukunft

Nicht übertrieben gefüllt war der Dancefloor, die Musik allerdings war erste Sahne. Die Entscheidung, wo wir die üblichen Getränke konsumieren sollten, fiel aber auf die Bar 3000. Unten wurde getanzt, während oben diskutiert, geraucht und gelacht wurde – Zuki as usual.


Die Ansammlung von Stempeln stand zu diesem Zeitpunkt noch am Anfang


02:11 – Klaus

Wir hatten wirklich keine Lust, eine gefühlte Stunde vor dem Klub anzustehen. Das war aber auch nicht der Fall, nach 5 Minuten waren wir drin. Von der Bar aus haben wir die Tech House-Madness mit Freuden beobachtet, gut gefüllt war der Club allerdings (noch) nicht.

02:37 – Kasheme

Jenseits der Unterführung im Kasheme war’s ziemlich ruhig, aber eben auch genauso wie es das Kasheme auszeichnet. Dafür war hier während den üblichen Getränken bemerkt worden, dass dessen Summe wohl langsam für ihren Effekt sorgten.

03:08 – Kauz

Im Kauz fühlt man sich einfach Zuhause, und die Stimmung war anlässlich der Kater Blau-Nacht auch angemessen gut. Für uns wurde es allerdings schwierig, unseren Zeitplan einzuhalten und weiter zu ziehen. Im Kauz wären wir nämlich doch gerne noch ein bisschen länger geblieben.

03:32 – SpaceMonki

«Hä, isch s’SpaceMonki scho zue?» «Nei de Ihgang isch jetzt im Innehof» – Für einen von uns wars die Premiere im Stadtaffen, und diese war von einem guten Eindruck geprägt. Der neue «Bains & Douches» Floor im unteren Stock wirkt gelungen, nach oben haben wir’s leider nicht geschafft.

03:54 – Hive

Auch wenn der Bienenstock nicht übermässig voll war, so war die Stimmung bei Fur Coat doch ziemlich positiv geladen. In der Tanzi wurde ebenfalls ordentlich getanzt und im seit wenigen Monaten neu eingerichteten Atelier gönnten wir uns eine kurze Pause.

04:20 – Supermarket

Stimmt, es war ja das 21-jährige Jubiläum und der Supi war somit rappelvoll. Trotzdem mochten wir den neuen Look des Clubs. Er erinnert irgendwie ans Sankeys auf Ibiza und die Anlage ballert ordentlich. Die Stimmung war euphorisch, man bemerkte aber auch, dass die Party bereits seit dem frühen Nachmittag am Laufen war.

05:09 – Frieda’s Büxe

Letzte Station Tante Frieda. Wir waren schon ziemlich voll, doch es kam noch schlimmer. Der Mindestbetrag für die Kartenzahlung war 40.-, deshalb mussten wir unserer Bestellung vom letzten Bier und Wodka Wellness im Plastikbecher noch vier Hierbas-Shots hinzufügen. Guet Nacht.


Diese Strecke haben wir zurückgelegt


Etwas vor 06:00 Uhr fanden wir unseren Weg aus der Büxe heraus und zogen in der benachbarten Dönerbude ein Fazit:

Interessante Nacht, schön einmal gemacht zu haben. In knapp fünf Stunden haben wir alle Locations abgeklappert und mit dem Fahrrad 14.57 Kilometer zurückgelegt. Die Clubdichte in Zürich ist enorm, alle Lokalitäten sind in einem Radius von 2 Kilometern, das ist schon krass. Für die Zürcher Club-Szene wars aber wohl kein rosiger Samstag. Kein Klub, ausser dem Supermarket war wirklich gefüllt, aber toll wars trotzdem überall. Keine Zwischenfälle, keine unfreundlichen Menschen, keine Sorgen. Danke Züri, bei dir tanzen wir gerne!

Anlässlich unserer Clubtour werden natürlich noch verschiedene Aspekte, wie beispielsweise die Barpreise, Anlage und Club-Steckbriefe ins Rampenlicht gestellt. Deshalb immer schön UBWG.ch abchecken und auf dem laufenden bleiben.


Das Programm der 12 Clubs (und noch mehr!) findet man übrigens jede Woche in unserem Eventkalender!


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