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Seit Jahren pflegt der Zürcher Club Zukunft eine Freundschaft mit dem Robert Johnson in Offenbach – dieses Wochenende kam es zu einem Ausflug in die Mainmetropole(n).

Erst kürzlich kam die Robert Johnson-Koryphäe Ata zu Besuch in die Zukunft im Kreis 4. «Freunde International» hiess die Veranstaltung und der Name trifft’s auch ziemlich gut. So kam es, dass der Frankfurter seine Zürcher Freunde zu zwei Nächten in Frankfurt und Offenbach eingeladen hat.

Kurz nach der Ankunft gab es ordentlich Speis und Trank in Atas Stammlokal «Pak Choi». Danach spielten die neue Generation der Zuki-Residents, Jamira Estrada und Sentiment, im «AMP». Die Bar im absoluten Zentrum der Stadt wies sich entgegen einiger Erwartungen als ordentlich ravewürdig und so wurde der Abend doch intensiver als angenommen. Ausklang fand die Gruppe in einem benachbarten Club, wo unter anderem ein Namensdouble von einem der Zukunft-Gründer spielte.


Die wohl geilste Disco“kugel“ der Welt


Ein wunderschöner Samstag bot dann eine perfekte Gelegenheit, um die Stadt ein wenig kennenzulernen. Entweder durch eine Tour durch Record-Stores, einem langen Mittagessen an der Main, Flohmarktbesuche oder einem ordentlichen Disco-Nap. Oder allem zusammen.

Nach einem vorzüglichen Nachtessen stand die zweite Nacht bevor, dieses Mal im legendären Robert Johnson in Offenbach. Der Club am Fluss bestätigt seinen guten Ruf. Eine perfekte Grösse, stilvolle Einrichtung, ein gutes Soundsystem und eine aussergewöhnlich positionierte Terrasse tragen einiges zum Ambiente bei. Der Verzicht auf Elemente wie Rauch und Strobo spielt keine Rolle.


Young Marco mit Kalabrese


Eröffnet wurde die Party von einem gewohnt groovigen und aufwärmenden Kalabrese-Intro, worauf zwei Stunden von Young Marco folgten. Für die nächsten Stunden war Zürichs anderer Exportkracher Manuel Fischer verantwortlich, der die Offenbacher wohl definitiv von der Fähigkeit der Zuki-Residents überzeugen konnte.

Toll, dass es Freundschaften wie diese gibt. Clubmacher lernen voneinander, DJs sammeln internationale Erfahrung, Gäste lernen Neues kennen und Mitreisende haben ein verdammtes Gaudi. Zumindest letzteres ist erwiesen. Danke Zukunft und Ata!


Fotos: Dominik Rogenmoser // AMP auf Facebook