Die Veranstaltungsreihe Industria im alten Industriekomplex des ehemaligen Sulzer-Areals in Winterthur (heute Lokstadt) geht in die nächste Runde. Die Veranstaltung zeichnet sich durch eine tolle Diversität aus und verbindet Musik mit Kunst und Kultur.

Im Vorfeld der Veranstaltung haben wir uns mit einem (Laurids Wagner) der beiden Veranstalter zusammengesetzt. Im Zentrum der Diskussion steht die Eventreihe Industria, die sich im Raum Winterthur immer grösserer Beliebtheit erfreut. Die Musik steht im Zentrum der Veranstaltung und wird durch eine Kunstausstellung und einem Streetfood-Angebot prima ergänzt. Die weiteren Fragen und Hintergründe zur Veranstaltung könnt ihr dem untenstehenden Interview entnehmen.


Hey Laurids! Stell dich doch kurz vor und erzähl uns, was die Gäste kommenden Freitag an der nächsten Ausgabe von Industria in Winterthur erwartet?

Unsere Gäste erwartet eine Veranstaltung im Stile einer Warehouse-Technoparty. Dazu kommt ein auserlesenes Line-Up, in einer Art wie es Winterthur selten erlebt hat. Der Industrieflair, welchen die alten Hallen ausstrahlen ist einzigartig und ruft schon wieder sehnsüchtig nach tanzfreudigen Besuchern. Unser Lokalmatador Swamp of Sadness zaubert mit dem schwarzen Gold feinste Techno-Tunes und sorgt mit seinem Intro dafür, dass sich alle Gäste bei uns in Winterthur willkommen fühlen. Mit Nicola Kazimir haben wir einen der besten Digger, DJ’s und Produzenten aus der Limmatstadt an Bord. Seine Arbeit kann man nicht in Worte fassen… also lieber fühlen kommen. Aus gesundheitlichen Gründen kann Julian Muller traurigerweise das Booking nicht antreten. Wir suchen für September und Oktober ein neues Datum. Julian hat sofort reagiert und einen Ersatz für uns gesucht und gefunden. Mit JKS haben wir einen aufkommenden Local aus Paris, der bei Partys wie Possession auflegt und gerade durchstartet. Der junge Herr ist ausserdem bekannt für sein Live-Projekt „Jawbreakers“, das er zusammen mit Mayeul vorantreibt. Industria freut sich auf ihn und wünscht Julian Muller gute Besserung.

Das klingt nach einer tollen Sause! Wie ist Industria entstanden?

Im Jahr 2018 bemerkten wir, dass Winterthur in Punkto Kultur und Nachtleben nicht alle Bedürfnisse der hiesigen Nachteulen befriedigt. Zum einen haben Polizeikontrollen unsere geliebten Outdoorpartys oftmals in Luft aufgelöst und zum anderen hat Winterthur einen enormen, kulturellen Schatz, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Dieses Vakuum wollten wir bedienen und eine legale Plattform für Subkultur bieten. Auf der Suche nach passenden Locations sind wir im ehemaligen Sulzer-Areal auf die neu entstehende Lokstadt und das Museum Schaffen gestossen. Das fortschrittliche Team des Museums ermöglichte uns diese Plattform zu initiieren und mittlerweile voranzutreiben. Die Industriehallen der Lokstadt sind der Platz, den wir brauchen, um alle unsere Visionen für Industria zu realisieren.

Was bedeutet für euch Industria?

Unsere Beweggründe sind die Unterstützung der Subkultur in Winterthur, die Förderung von Projekten in der elektronischen Musikszene und Freiraum für neue Ideen in unserer Stadt zu schaffen.

In welche Richtung möchtet ihr Industria weiterentwickeln?

Wir möchten in der kurzen Zeit, die uns noch bleibt ein Statement setzen. Wir sind der Meinung, dass kultureller Freiraum ein essentieller Teil der Stadtentwicklung ist. In Zukunft möchten wir weiterhin eine Anlaufstelle für diverse Genres, Künstler und Projekte bieten. Bis Ende 2021 möchten wir jeweils einmal pro Monat die Industriehallen in einen Pop-Up Club verwandeln und Stück für Stück Spielraum für alle Subkulturen bieten. Von Veranstaltung zu Veranstaltung wollen wir unser Team ausbauen und unser Netzwerk mit neuen Partnerschaften erweitern. In unserer Vision schaffen wir einen Spagat von Musik über Kultur bis hin zu Kunst und vereinen in unseren Veranstaltungen eben diese drei Eckpfeiler.

An dieser Stelle möchte ich mich bei euch für das Interview bedanken und freue mich auf die Veranstaltung am kommenden Wochenende.


Aufgrund von einem temporären Veranstaltungsverbot in der Lokstadt kann die Veranstaltung dieses Mal nicht in einer der Industriehallen stattfinden. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus diesem Grund eine alternative Location gesucht und gefunden. Es handelt sich dabei um den Konzertsaal Neuwiesenhof, der sich unweit (zwei Gehminuten) vom Hauptbahnhof Winterthur befindet.


Industria 5.3 – Friday Future Klub II // Freitag, 21. August 2020 // Neuwiesenhof Kultur & Event
Line-Up: Swamp of Sadness, Nicola Kazimir, JKS
Tickets

Timetable Freitag:
18:00 – 20:00 Swamp of Sadness (world wide web records – www / Winterthur)
20:00 – 22:00 Nicola Kazimir (Les Points / Zürich)
22:00 – 00:00 JKS (RAW Agency / Paris)

Industria 5.4
Line-Up: Astronix & Lexsyndrom, Dj Carola, Angry Fly b2b Vodoo (Retro Set), Consense Live with Guitar, WHITE FALCON Live with Guitar, Duracell, MadFusion b2b Adrien Subasic
Tickets


Bilder von Industria zur Verfügung gestellt.

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