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Seit seinen Anfängen im Jahr 2016 hat sich der Klaus Club zu einer der verlässlichsten Party-Adressen der Stadt Zürich gemausert. Hinter der unscheinbaren Türe an der belebten Langstrasse wird hier Wochenende für Wochenende das Leben zelebriert – nicht selten gleich durchgefeiert. Was den Club so unvergleichlich macht und was es mit dem Freund*innen-Kredo auf sich hat, erzählen uns die Köpfe dahinter im Interview.

Veränderungen kann mehr erzwingen oder man lässt sie einfach passieren. Im Klaus setzt man auf Zweiteres. Und das ganz bewusst: „Veränderungen versuchen wir nicht annähernd zu planen oder zu steuern – sie ergeben sich von alleine, auf natürliche Art und Weise und beginnen im Kleinen. So zum Beispiel mit neuen Mitarbeitenden oder Gästen“, erklärt Klaus-Mitinhaber Alain Mehmann. Es sei der Mensch, der den Club mittrage und mitpräge und nicht eine – im überspitzten Sinne – in den Stein gemeisselte Transformationsstrategie. Abgesehen davon: „Die Pandemie war fürs Erste wohl mal Veränderung genug.“

Es ist der Mensch, der die Entwicklung des Club mitträgt und mitprägt.

Alain Mehmann, Mitinhaber Klaus

Das Freund*innen-Kredo

Vom anfänglich kleinen und illustren Kreis, der von der Existenz des Klaus wusste, wuchs der Club über die Jahre zu einem wichtigen Eckpfeiler der Zürcher Clublandschaft heran. „Heute ist die Bekanntheit des Klaus grösser als je zuvor, das ist schön und erlaubt es uns auch, zusammen mit Partner*innen Partys und Events ausserhalb unserer Räumlichkeiten durchzuführen“, so Mehmann. Doch gebe es auch die Kehrseite: So sei, der Ansturm an der Türe gewachsen, die Enttäuschung abgewiesener Personen folglich gross. „Das Klaus ist ein Member-Club und wird es auch zukünftig bleiben.“ Der Begriff Member stünde dabei aber nicht für Exklusivität, vielmehr ergebe er sich aus dem Motto „Von Freunden – Für Freunde“. Entsprechend rede man auch von Freunden statt von Membern. Und dieser Kreis von Freund*innen ist prägend für die familiäre Atmosphäre, die sich im Untergeschoss an der Langstrasse 112 Wochenende für Wochenende ausbreitet.

Für Liebhaber*innen der elektronischen Musik wohl eine der spannendsten Türen an der Zürcher Langstrasse.

„Wir möchten im Klaus eine idiotenfreie Zone schaffen, in der man sich wohlfühlt – unabhängig von Geschlecht, der sexuellen Orientierung, Hautfarbe oder der sozialen Herkunft“, erklärt Mehmann. Dabei lege man grossen Wert auf Vielfalt, Inklusion und Individualität. „Man muss nicht verrückt sein, um Stammgast im Klaus zu werden. Aber es schadet sicher nicht…“

Man muss nicht verrückt sein, um im Klaus Stammgast zu werden. Aber es schadet sicher nicht.

Alain Mehmann, Mitinhaber Klaus

Normal ist nicht verrückt genug

Verrückt sind im Klaus nebst Deko und Stammgästen auch die Einfälle – Alain Mehman weiss (lachend): „Je dümmer die Idee, desto besser kommt sie bei unseren Gästen an.“ Gerade in Post-Pandemie-Zeiten, wo die Leute sowieso einen grossen Nachholbedarf hätten, seien ausgefallene Aktionen immer willkommen. Und nicht nur die Motivation der Gäste sei zu spüren, auch verzeichne das Klaus wie viele andere Clubs ein deutlich jüngeres Publikum nach der grossen Zwangspause: „Früher war das wahrscheinlich eine eher schwierige Aufgabe eines Nachtclubs, sich mit den Jahren zu verjüngen und mit den sich verändernden Besucher*innenstrukturen Schritt zu halten – hier hat uns die pandemiebedingte Pause auf eine gewisse Weise ein Geschenk gemacht.“

Haben gut lachen (von links): Die vier Klaus-Inhaber – Alain Mehmann, Oli Jordan, Nici Faerber und Tony Prati.

klaus:elle: Die Pandemie als Treiberin

Ebenfalls in der Pandemiezeit entstanden ist das Musiklabel klaus:elle. Obwohl es in seiner Namensgebung stark an den grossen Bruder, den Klaus Club erinnert, ist das Label organisatorisch komplett unabhängig, weiss Mitgründerin und Inhaberin Julia Michels. „Anders wie ein Club, ist ein Label nicht an einen Ort gebunden. Mit der Musik, die auf klaus:elle veröffentlicht wird, wollen wir Menschen auf der ganzen Welt ansprechen, wo hingegen der Club vor allem vom Publikum in Zürich lebt“, so Michels. Die Schnittmenge der Künstler*innen, die auf dem Label veröffentlichen und diese Musik auch im Klaus spielen würden, sei logischerweise aber relativ gross.

Die Labelinhaber von klaus:elle: Pascal Meyer; Pazkal (links), Julia Michels; Juli Lee (Mitte) und Nici Faerber (rechts).

Musikalisch lässt sich klaus:elle nicht schubladisieren. Im Fokus stünde Musik, welche den drei Gründer*innen in erster Linie gefalle und sich nicht in eine vordefinierte Genre-Klassifizierung eingrenzen liesse. Gegen einen schönen und tanzbaren Groove – einen sogenannten Ear-Catcher – hätten aber alle nichts einzuwenden, erklärt Michels lachend. Auch verstünde sich das Label als Perlensucherin – zwischen Newcomer*innen und etablierten Künstler*innen gelte es, eine ausgewogene Mischung zu finden. „Ein Label zu gründen ist eine Liebhaberei, wir arbeiten grösstenteils umsonst und müssen darauf achten, dass wir die entstandenen Kosten irgendwie decken können.“

Im Fokus von klaus:elle steht Musik, die sich nicht durch eine vordefinierte Genre-Klassifizierung eingrenzen lässt.

Julia Michels (Juli Lee)

klaus:elle blickt einer Release-Frequenz von sechs Wochen entgegen. Das ist ambitioniert, aber wie Julia Michels richtig weiss: „In der Schweiz gibt es so unglaublich viele gute Produzent*innen – es wird mehr gute Clubmusik produziert als veröffentlicht und diesem Umstand möchten wir uns gerne annehmen.“ Eine musikalische Brücke zwischen der Schweiz und dem Rest der Welt zu schlagen, das sei die Intention. Und bei diesem Grundgedanken soll eines nie vergessen gehen: Die Wertschätzung gegenüber der Künstler*innen und deren Musik.

*Alain Mehmann spricht im Interview stellvertretend für das gesamte Führungs-Team des Clubs.

PS: Ein spannender Fakt am Rande: Sowohl Dancefloor als Fumoir sind im Klaus mit Teppich ausgekleidet. Folglich muss dieser regelmässig ausgetauscht werden – heisst: In den vergangenen 6 Jahren wurden im Club gut über 2’400 Quadratmeter Teppich verlegt. Chapeau! Und für den sonstigen Komfort sorgen sie alle hier:

Das gesamte Klaus-Team (Bild zvg. Klaus Club)

Hier geht’s zur Labelwebsite von klaus:elle – oder direkt zum Soundclound-Profil:


Das Klaus ist UBWG Club des Monats im April. Mehr über den Club erfährst Du hier. Das aktuelle Programm für die kommenden Wochenenden hier.


UBWG geht aus ins Klaus
Am 23. April feiert UBWG eine Sause im Klaus. An den Decks stehen in dieser Clubnacht die Schreiberlinge, welche ausnahmsweise Schreibstift gegen USB-Stick tauschen. Für UBWG-Member gibt es daher einen Special-Deal:

Als UBWG Member erhältst Du am 23. April Zutritt ins Klaus, unabhängig ob du mit ihm befreundet bist oder nicht (Stichwort: Freund*in von Klaus). Bringe dafür unbedingt Deinen UBWG Schlüsselanhänger mit – dann profitierst du auch von den 5 Franken Ermässigung.

Das ist aber noch nicht alles. Du möchtest gar nicht erst anstehen? Dann kannst Du Dir in unserem exklusiven Member-Bereich ein Ticket im Voraus bestellen. Wir schicken dir dann 1-2 Tage vor dem Event das Bändeli nach Hause. Einfacher geht’s fast nicht.

Und wenn wir schon dabei sind: in unserem exklusiven Member-Bereich findest du noch weitere spannende Angebote.


Artikelfotos: Aline Fürer / UBWG

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