Der Zürcher Nightlife-Experte und Kulturschaffende Alex Flach veröffentlichte kürzlich sein erstes Buch. Das Werk, das den Titel «Luzifers Burnout» trägt, feiert am Mittwoch, 18. Juni 2025, im Zürcher Hive Club Vernissage. Passender könnte die Location Bienenstock für diese Veranstaltung nicht sein, denn auch das Buch spielt im einen oder anderen Zürcher Club. Wir haben uns mit Alex Flach über sein Erstlingswerk im Kurzinterview unterhalten und wollten mitunter von ihm wissen, wie es sich anfühlt, sein eigenes Buch in den Händen zu halten.
Luzifer reicht’s die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? – so liest sich der Klappentext des kürzlich erschienen Erstlingswerks von Alex Flach. Der Zürcher Nightlife-Experte und Kulturschaffende schreibt in seinem ersten Buch, das den Titel «Luzifers Burnout» trägt, über Erschöpfung, das Gute und das Schlechte, die Liebe und die Frage: Wer sind hier eigentlich die Bösen? Eine temporeiche und clevere Geschichte, die mitunter auch in zwei Zürcher Clubs spielt.
Am Mittwoch, 18. Juni 2025, findet ab 20 Uhr (Türöffnung 19:30 Uhr) im Zürcher Hive Club die Buch-Vernissage von «Luzifers Burnout» statt. Patrick Rohr, Journalist, wird den Abend moderieren, Maria Liessmann begleitet die Vernissage am Klavier und Alex Flach wird aus seinem Buch vorlesen. Der Event ist öffentlich zugänglich.
Wir haben uns anlässlich der bevorstehenden Vernissage mit Alex Flach über sein erstes Werk – das übrigens jüngst in den Bestseller-Rankings rasch nach oben kletterte – im Kurzinterview unterhalten.


Alex, nun ist es da, Dein erstes Buch! Fünf Jahre, nachdem Du das erste Wort geschrieben hast, darfst Du Dein Erstlingswerk nun endlich in den Händen halten – wie fühlt sich das an?
Alex Flach: Seltsam, ehrlich gesagt. Die Erwartung an diesen Moment nimmt im Laufe der Zeit Dimensionen an, die die Realität kaum erfüllen kann. Es war eher ein «Nun ist es also da …», als der erwartete «euphorischste Moment meines Lebens». Mittlerweile hat sich aber eine tiefe Zufriedenheit eingestellt.
Es wird gemunkelt, das Buch spiele auch in Zürcher Clubs, bzw. pflege generell eine Nähe zum Nachtleben – kannst Du uns etwas mehr darüber erzählen?
Alex Flach: Die Stadt, in die Luzifer für sein Sabbatical reist, wird nicht namentlich genannt. Aber ja – ich hatte während des Schreibens Zürich im Kopf. Und da man über das schreiben soll, was man kennt, kommen auch mehrere Clubs und Bars vor. Welche genau, möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten. Nur so viel: Wer die Locations kennt, wird sie wiedererkennen.
Ein Buch zu schreiben, kann ja auch etwas sehr Intimes, Persönliches sein – es kann die eigene Geschichte sein, ein tiefgreifendes Erlebnis oder eine neue Perspektive auf ein bestimmtes Thema. Trifft das bei Dir ebenfalls zu?
Alex Flach: Genau das wollte ich vermeiden. Ich hatte nicht das Bedürfnis, etwas aufzuarbeiten oder Ratschläge zu erteilen, um irgendwelche Dämonen zu besiegen oder Traumata zu verarbeiten. Die Buchläden sind voll von solchen Büchern. Ich wollte einfach nur eine gute Geschichte mit einer unorthodoxen Ausgangslage erzählen, aus der jede*r mitnehmen kann, was er oder sie möchte – es ist ein Buch ausschliesslich für jene, die es lesen. Keines zur Selbsttherapie. Natürlich ist es (auch) eine Auseinandersetzung mit dem institutionalisierten Glauben, der den Kulturkreis prägt, in dem ich aufgewachsen bin. Der Glaube selbst wird dabei aber nicht angegriffen – ich halte meine Ansichten in dieser Hinsicht für nicht mehr oder weniger relevant als die von irgendjemand anderem. Das wird beim Lesen, so hoffe ich, schnell klar.
Darf sich Deine Leserschaft auf einen zweiten Teil freuen – oder sagst Du einmal und nie wieder?
Alex Flach: Eigentlich ist das Ganze als Trilogie angelegt. Mal sehen, wie’s läuft.
Im Interview für UBWG: Die Redaktion
Infos zum Kauf des Buches

Über Alex Flach
Alex Flach, geboren 1971 in Zürich und aufgewachsen in Glarus, ist auch unter dem Namen «Mr. Nightlife» bekannt. Als Kenner der Schweizer Clubkultur und der elektronischen Musikszene betreut er die Medienarbeit führender Clubs in der Deutschschweiz. Heute lebt und arbeitet er in Zürich als Kolumnist und PR-Berater.
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Verlosung & Teilnahmebedingungen:
Wir verlosen 2×1 Exemplare des Romans «Luzifers Burnout» von Alex Flach. Um an der Verlosung teilzunehmen, braucht ihr uns entweder einen Kommentar zu hinterlassen oder eine E-Mail mit dem Betreff „Luzifers Burnout“ zu schreiben (win@ubwg.ch). Kommentare können sowohl auf Facebook als auch auf ubwg.ch hinterlassen werden. Die Gewinner:innen werden bis spätestens Freitag, 27. Juni 2025 (12 Uhr) per Mail oder Facebook benachrichtigt. Die Teilnahme erfolgt ohne Gewähr. Wir wünschen allen viel Glück!
Information zum Datenschutz:
Mit der Teilnahme an der Verlosung willigt der/die Teilnehmer:in ein, dass bei einem allfälligen Gewinn der Vor- und Nachname an die Veranstalter:innen weitergeleitet werden. Alle anderen Daten, wie bspw. E-Mailadresse(n), insbesondere sämtliche Daten der Teilnehmenden, die nicht gewonnen haben, werden gelöscht
Quellen: Alex Flach, Th. Gut Verlag (vertreten durch lesestoff.ch)


