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Nächsten Samstag, 27. November feiern wir mit dem «Club Dihei : Instant Replay» nochmals die Zeit in der virtuellen Welt – dieses Mal aber ganz real in der Photobastei. Passend zu unserem anstehenden Fest sprachen wir mit Playlove über die Zeit im Lockdown, Streaming im Allgemeinen und veröffentlichen zudem ihr DJ-Set aus dem Club Dihei als Podcast-Episode

Artikelfoto: Cyrill Matter

Voller Vorfreude blicken wir in Richtung Wochenende. Nach unzähligen Streams, dürfen wir kommenden Samstag endlich in der Photobastei unser «Club Dihei : Instant Replay» zelebrieren. Dass dabei verschiedene Namen unser Line-Up zieren, welche während dem Lockdown bereits vor unserer Kamera gestanden haben, ist keineswegs ein Zufall. Einer davon ist Playlove. Als kleiner Vorgeschmack auf nächsten Samstag veröffentlichen wir ihr Set aus dem Club Dihei vom vergangenen März als exklusive Episode in unserem Podcast. Dazu trafen wir die gebürtige Wienerin zum kurzen Schwatz. Dabei warfen wir nochmals einen Blick zurück auf die wohl surrealste Zeit unseres Lebens.

Und weil wir bei UBWG auch jeweils Gästelistenplätzchen für verschiedene Events verlosen, tun wir dies natürlich auch bei unserem eigenen. Mehr Infos weiter unten!



Du warst als einziger Gast zweimal im Club Dihei 2.0 dabei, das erste Mal in der Olé Olé Bar und beim zweiten Mal in der Photobastei. Wie hast du den CDH wahrgenommen?

Playlove: Als Einzige…wirklich!? Das war mir gar nicht bewusst. Was für eine Ehre. CDH war ein grosses Trostpflaster für mich. In der Olé Olé Bar waren ja sogar noch Gäste, also echte Menschen, vor Ort. Es war dennoch beide Male sehr surreal zu wissen, dass einem die Kamera beobachtet. Menschen, statt Schweiss auf die Tanzfläche tropfen zu lassen und dir sonst ganz nahekommen, zuhause auf dem Sofa in Pyjamas mit heisser Milch und Zimtschaum «raven». So habe ich mir das in diesem Moment vorgestellt – war sicher lustiger. Die Schlange auf dem WC war bestimmt kürzer, hoffe ich. Heisst es war jeweils eine grosse Freude mit der liebevollen Crew von CDH und anderen Artists kurz abzuhängen und sich auszutauschen. Es ist und bleibt für mich eine Trockenübung. Die Aktion und den Einsatz von CDH weiss ich dennoch sehr zu schätzen. Das Ganze war wohl nicht wirklich kostendeckend und wurde dennoch immer mit viel Liebe professionell gestaltet. Danke aus tiefstem Herzen. 

„Das Ganze war wohl nicht wirklich kostendeckend und wurde dennoch immer mit viel Liebe professionell gestaltet.“

Beim virtuellen Clubfestival kreuzten sich die Wege von uns ebenfalls. Dort hattest du in der Roten Fabrik im «Club Büro» durch einen Abend mit Musik und Gesprächen geführt. Wie wichtig waren solche Happenings während dem Lockdown?

Es war eine virtuelle Spendengala und ich war sehr froh, dass Menschen die Gelegenheit genutzt haben sich über die prekäre Lage ihrer Held*innen und Tanz-Tempel zu informieren und für die eigene Szene zu spenden, sich zu solidarisieren. Das war eine von vielen sehr starken Aktionen der Bar- und Clubkommission Zürich. Mensch kann Alex Bücheli von der BCK Züri nicht genug danken für seinen unermüdlichen Einsatz. Von Djs, Musiker*innen über Klub- und Barbetreibende, sowie allen dazugehörigen Akteur*innen. Hier geschah sehr viel Aufklärungsarbeit bei Politik und Behörden. Wir haben damit ein neues Verständnis der Bedürfnisse in der Nachtkultur erreicht, auf diesem können wir nun weiter aufbauen. Chapeau und weiter so!

Wie hast du diese Zeit als DJ und Künstlerin erlebt?

Die Zeit im Lockdown war für mich auf eine seltsame Weise therapeutisch und gleichzeitig hat es alle ins gleiche sinkende Boot gesetzt. Das hat zusammengeschweisst. Diesen Spirit sollten wir unbedingt beibehalten und gemeinsam weiter an einem Strang ziehen.

Gehst du heute anders an deine Gigs ran?

Es ist alles gleich, aber anders.

Und wie hat sich das Publikum verändert?

Es ist eine neue und sehr vitale Generation am Start, die nicht, wie ich, mit Friede, Freude, Eierkuchen aufgewachsen ist. Rave war in seinen Anfängen bewusst unpolitisch. Gerade die Jüngeren müssen nun um das Überleben des Planeten und ganz vielen anderen Missständen kämpfen. Viele von ihnen sind unglaublich «aware». Das gefällt mir ausgesprochen gut und inspiriert mich.


Der ganze Stream vom 6. März aus der Photobastei – Galoppierende Zuversicht (live) inklusive!

Streaming polarisiert: was hältst du davon und wie beeinflusst es deine Art zu spielen?

Wie oben schon beschrieben. Ich kann zwar vor einem virtuellen Publikum spielen, aber mit einer Tanzfläche hat dies nichts zu tun. Dennoch hat sich damit eine neue Plattform etabliert, die auch weiter bestehen bleibt und sich weiter entwickeln wird. So sehe ich grosses Potential in der virtuellen Welt bzw. dem sogenannten Metaversum, wenn sich diese weniger an der Realität orientiert, sondern ganz neue Dimensionen entstehen lässt. Und ja, das verändert auch die Spielweise.

Am 27. November feiern wir nun endlich wieder live, vor Ort und zusammen in der Photobastei. Auf was dürfen sich unsere Gäste freuen?

Sweat on the walls und die Galoppierende Zuversicht live!

Vielen Dank und bis Samstag!


Club Dihei : Instant Replay
Sa, 27. November @ Photobastei
Line-Up: Die Galoppierende Zuversicht (live), Andreas Ramos, Andrej, Okvsho (DJ Set), Rumlaut, Snur & Will Selber, Timoteo, Playlove


Verlosung:

Wir verlosen 2×2 GL-Plätze für den Club Dihei Instant Replay in der Photobastei. Um an der Verlosung teilzunehmen, brauchst Du uns entweder einen Kommentar zu hinterlassen oder eine E-Mail mit dem Betreff „Club Dihei“ zu schreiben (win@ubwg.ch). Kommentare können sowohl auf Facebook als auch auf ubwg.ch hinterlassen werden. Die Gewinner werden bis spätestens Freitag, 26. November 2021 (12.00 Uhr) per Mail oder Facebook benachrichtigt. Die Teilnahme erfolgt ohne Gewähr. Wir wünschen allen viel Glück!

Artikelfoto: Cyrill Mater

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