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Dario La Mazza, Musiker und Macher von „Erika The Pinata“, nutzt die Zeit während dem erneuten Club-Lockdown und hat uns eine wunderbare Podcast-Episode gemixt. Dazu baten wir den Zürcher zum Interview, in dem wir über seine persönliche Geschichte und seine Erika plauderten.



Hoi Dario! Für die, die dich noch nicht kennen, beschreibe dich in wenigen kurzen Worten.

DJ, Veranstalter, Producer & Professioneller Senfhinzugeber

Welches waren die drei wichtigsten Ereignisse in deinem bisherigen Werdegang?

Aus der DJ-Sicht betrachtet, so würde ich definitiv den Gig in NYC auf dem Hudson River als einer meiner schönsten & emotionalsten Erlebnisse zählen. Ansonsten kann ich wirklich keine speziellen Ereignisse nennen, denn es handelt sich eher um ein über Jahre verteilter Schaffensprozess, welcher mir als Ganzes wichtig ist. Mit fast allen renommierten elektronischen Clubs der Schweiz in verschiedenster Art zusammen gearbeitet und auch etwas geschafft zu haben, das ist für mich unbezahlbar.

Erika The Piñata ist für viele Nachtschwärmer*innen ein Begriff. Was ist die Geschichte dahinter?

Die Idee dieser versauten Pinata namens Erika entstand vor 4 Jahren am Modernity Caprices Festival. Zu Beginn war es eigentlich nur eine Schnapsidee (wie so vieles). Dann fiel mir und Nader, dem Co-Gründer, aber auf, wie diese durch die Lüfte schwingende Pinata alle um sie herum verzauberte und was für ein Potential sie doch hat. Und so begann alles. Eigentlich ganz einfach, oder?

Apropos Erika, was stehen da in nächster Zeit für Projekte an?

Wir hatten SOOOO viele Pläne für 2020, den Rest kann man sich ja denken. Doch eines sind wir uns sicher, wir werden stärker und motivierter aus dieser Phase zurückkehren. Klar ist auch, dass sobald es gesetzlich wieder möglich ist, wir unsere alten und auch einige neue Tanzplätze mit voller Kraft beschallen werden.

Hast du daneben noch andere Projekte?

Yes! Aus bekannten Gründen bin ich momentan viel im Studio und arbeite an einigen Projekten, die bald das Tageslicht erblicken werden. Dazu gibt es einige Kollaborationen mit jungen Veranstaltern, die ich dieses Jahr gerne unterstützt hätte. Aber ja, it is what it is…


Ein Projekt, das schon erhältlich ist: Dario La Mazza’s Remix für Nukem.

Was hast du für Pläne für einen erneuten Lockdown?

Produzieren & Trinken. Mehr nicht.


Wie prognostizierst du die Zukunft des Nachtlebens in der Schweiz nach der Pandemie?

Schwierig zu sagen. Niemand weiss, wie lange diese Pandemie anhalten wird und wie die Voraussetzungen für eine Wiedereröffnung aussehen werden. Eines sei aber gesagt: das Schweizer Nachtleben geniesst weltweit einen angesehenen Ruf, und dies nicht unbegründet! Ich bin deshalb überzeugt, dass wir als Nachtleben auch das überstehen werden.

Hast du noch etwas über deinen Mix zu sagen?

Geniesst den Mix alleine oder in einer Gruppe von maximal 15 Personen. Am besten zwischen 7:00-22:00 und bei voller Lautstärke!

Danke Dario! Bis bald und bliib gsund!


Artikelfotos: Jan Hedlund

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