Um das Jahr 2017 auch in unserem Podcast musikalisch erfolgreich abzuschliessen, kommen wir heute in den Genuss von einem rund einstündigen Set von Matija. Bevor wir uns jedoch den melodiösen Klängen voll und ganz hingeben können, haben wir mit dem routinierten Plattenleger ein bisschen über seine Person und seine Musik geplaudert.

Der heutige Gast im UBWG Podcast gehört definitiv zu jener Art Mensch, den man gerne nach dem Weg fragt oder sich bei ihm nach der Uhrzeit erkundigt. Mit seiner sympathischen und lockeren Art fällt es einem schwer, Matija nicht wahrzunehmen, wenn man sich in seiner Nähe befindet – selbst dann, wenn man ihn gar nicht persönlich kennt. Natürlich kann das mit seiner Tätigkeit als Night-Manager in verschiedenen Zürcher Clubs zu tun haben, aber auch als Gast oder vor oder nach einem seiner Gigs ist Matija einfach ein unglaublich – man verzeihe das schweizerdeutsche Unwort – «gmögige Cheib».

Seit über zwanzig Jahren ist der im Aargau aufgewachsene Musikliebhaber mit der Schweizer Electronica-Szene tief verwurzelt. Mit ein Grund, weshalb das Hive ihm gemeinsam mit Grundton eine ganze Nacht für sein 20 jähriges Jubiläum in der DJ-Booth widmete. Dazu konnte sich Matija Ende 2017 mit seiner allerersten EP überhaupt den Grundstein für seine Produzentenkarriere legen. Alles in allem also ein relativ kurzweiliges Jahr für Matija… doch fragen wir ihn gleich selbst – am besten hinterlegt mit seiner Musik für Unsere Beweggründe!


Matija


Hallo Matija und herzlich willkommen bei uns. Ein ereignisvolles Jahr neigt sich dem Ende zu. Sag mal, wie viele Gigs hast Du im Jahr 2017 gespielt?

Matija: Das werden ca. 120 Stück gewesen sein. Wahrscheinlich sogar mehr…

Und welche davon blieben dir besonders in Erinnerung?

Matija: Eigentlich die, von denen man nix mehr weiss oder!?

VAK am 1. Januar war auf jeden Fall was fettes, aber da gibt’s paar davon. Garbicz, Harry Klein, Mesocco, Frau Gerolds Garten, Streetparade, etc.

Sprechen wir kurz über deinen Mix für uns. Was hast Du uns Schönes vorbereitet?

Matija: Habe mich für ein tief verträumtes Schneggno-Set entschieden und hoffe das es Euch gefällt 😉

Du bist im Aargau aufgewachsen, um die Jahrtausendwende für sechs Jahre nach Berlin aufgebrochen und nun seit geraumer Zeit wieder zurück in der Schweiz. Wie hast Du diese Zeit erlebt? Und wieso ist der Entscheid auf die deutsche Hauptstadt gefallen?

Matija: War bis 2006 in der Stadt zuhause und sage dazu nur: wo die Liebe hinfällt…


Matija
Eines von Matija’s Promo-Bilder – ein weiterer Grund, weshalb man ihn einfach mögen muss.

Welche Unterschiede auf dem Dancefloor stellst Du immer wieder fest, wenn du in Zürich, Baden oder irgendwo in Deutschland spielst?

Matija: Ob Baden oder Zürich etc. etc. (übrigens alles in der Schweiz hihi) Man kennt sich und feiert überall gerne ausgiebig. Egal wo man sich befindet, kommt es immer darauf an, was die Leute dazu beitragen. Es ist halt je nach Club, Stadt, Location und „Mondkonstellation“ etwas anders.

Stichwort Baden: was bedeutet für dich Baden und die Kiste?

Matija: Baden ist auf jeden Fall Heimat und die Kiste gehört dazu.

Schon bald schreiben wir das Jahr 2018. Wirst Du deine Tätigkeiten als Produzent weiter vorantreiben? Schliesslich erschien im November deine erste EP auf Yinyang.

Matija: Juhuiiii! Jep, auf jeden Fall wird das weitergeführt. Bin fleissig am Produzieren – unter anderem mit meinem Neffen Crizz White aka Phuture Faraoh. Im Januar kommen noch drei weitere Tracks raus auf: Mukke, Hardau Records und Tanzkiosk.

Und was steht sonst im neuen Jahr an?

Matija: Das ist noch Topsy Kretts. Den Rest lassma so laufen, ne 😉



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