Bildschirme, Kabel, Maschinen. Dieser Anblick zeigt sich uns, wenn wir das Youtube-Video starten, das wir euch weiter unten näherbringen wollen. Dieses Bild aktiviert die Rezeptoren in unserem Gehirn und wir wissen sofort – jetzt wird es elektronisch. In den darauffolgenden Sekunden gesellt sich dann auch bereits eine erste Person zu den ganzen Geräten. Was anfangs aussieht wie jemand, der das Geschirr zusammenstellt und vom Tisch räumt, ist nicht etwa ein Butler. Es ist Giuseppe Azzato aka Juzz, seinerseits Produzent, DJ und einer der vier genialen Köpfe des F.E.M Ensemble.

Was darauf folgt, sind sieben Minuten Klangekstase mit dicken Kickdrums, tiefen Basslines, perkussivem Power und verspielten, technoiden Synths. Während Juzz das Live-Arrangement übernimmt, steht Lauri Meyer am Modularsynth und ist für Effekte zuständig. Nicola „Ni.ko“ Mandanici füllt in der Performance das Klangspektrum mit zusätzlichen Beats, Effekten und Soundscapes. Last but not least: Ron „Rjega“ Rüegg, der ebenfalls einen Synthesizer bedient, live Loops kreiert und der Performance mit eingespielten Vocals das Tüpfchen auf dem „i“ verleiht. Dank der 360° Aufnahme kann man sich dabei immer auf jenes Element konzentrieren, welches einem gerade ins Ohr sticht.



Und wie das Video startet, so endet es auch. Wir starren ungläubig in den Bildschirm und sehen dasselbe Bild, das sich uns zu Beginn zeigte: Bildschirme, Kabel, Maschinen. Diesmal jedoch im Wissen, was ein Ensemble mit dem ganzen Inventar alles anrichten kann. Die vier Musiker haben uns gezeigt, wie sich digital und analog vereinen lassen. Jeder übernimmt einen spezifischen Part in der Performance und ist wichtiges Bindeglied in der Gruppe. Ein Live-Act, den man gesehen haben sollte. Das F.E.M Ensemble hat sein Können bereits im Hive oder der Büxe präsentiert und wird sicherlich auch in Zukunft wieder dort anzutreffen sein. Also haltet die Ohren steif, wann die Truppe das nächste Mal in der Limmatstadt das Szepter übernimmt.



 


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